Samstag, 19. November 2016

Mein Buch, mein Traum

Ja, einen Roman schreiben. Wer möchte das nicht gerne?
Viele schreiben heutzutage an einem eigenen Buch. Manche mit dem Ziel es zu veröffentlichen. Andere einfach so, für sich selber.

Auch ich schreibe an einem Roman. An einer Geschichte die mir sehr am Herzen liegt und an der ich schon seit einigen Jahren arbeite. Allerdings habe ich viele Ideen immer wieder verworfen und von vorne angefangen. Einmal, weil mir das Manuskript nicht gefiel, weil ich einfach zu oft versucht habe etwas am Text zu verbessern, damit aber alles nur noch "schlechter" gemacht habe. Und beim zweiten Mal, weil mir die Story einfach nicht mehr gefiel. Ich konnte sie nicht mehr spannend gestalten und habe sie schließlich verworfen.
Dabei kam die jetzige Story heraus. Alle handelnden Charaktere sind älter als im ersten Versuch und es dreht sich um eine ganz andere Handlung.Im gesamten ist das Buch ganz anders und ich kann mit stolz sagen, dass ich diesen Monat bereits 15.896 Wörter geschrieben habe. Das habe ich dem NaNoWriMo, dem National Novel Writing Month zu verdanken, an dem ich zum ersten Mal teilnehme. Das sind grob gerechnet etwa 61 Buchseiten. Natürlich noch nicht sehr viel, aber ich bin auch noch recht am Anfang der Geschichte.
Mein Ziel sind diesen Monat 30.00 Wörter. Alles was darüber geht ist natürlich super. Auch heute werde ich noch versuchen fleissig zu schreiben, damit ich dieses Ziel auch erreiche.

Quelle: XP-Freu(n)de
Aber nun komme ich nochmal auf die Geschichte zurück. Es handelt sich um einen Jugendroman der ein besonderes Thema, eine besondere Krankheit behandelt. Nämlich die sogenannte "Mondscheinkrankheit". Vielleicht haben einige schon mal davon gehört. Ansonsten schaut doch mal auf diese Seite: XP-Freu(n)de - Mondscheinkinder
Dort findet ihr viele Informationen zu der Erkrankung, Tipps und andere hilfreiche Seiten.
XP bedeutet Xeroderma Pigmentosum und ist eine sehr seltene Krankheit. In Deutschland sind etwa 50 Menschen betroffen. Und auch meine Protagonistin Victoria leidet an dieser Krankheit. Und sie hat es beim besten Willen nicht einfach.

Victoria, 15 Jahre, Mondscheinkind.
Geplagt von einer unheilbaren Krankheit versucht Victoria nicht zu einem Spiegelbild ihrer toten Mutter zu werden. Dabei zieht sie alle möglichen Register und bemerkt erst, dass sie sich selber damit keinen Gefallen tut, als sie Opfer eines bösen Streichs wird.
Nun ist es ungewiss, ob sie jemals wieder die Gelegenheit bekommen wird ihre Freunde und ihre Familie zurück zu gewinnen. Denn Victoria schwebt in Lebensgefahr.

Das ist der bisher geplante Klappentext meines Buches.
Viele denken jerzt wahrscheinlich, dass ich doch nur eine Autorin unter vielen bin, die versucht ihr Buch an den Mann oder die Frau zu bringen.
Natürlich stimmt das. Aber ich möchte mit meinem Buch auch keinen großen Profit machen, sondern Menschen zeigen, dass es Personen gibt, die es nicht so einfach im Leben haben, weil sie geplagt sind von einer Krankheit, die ihnen jeglichen Kontakt mit Sonnenlicht verbietet. Denn so geht es den "Mondscheinkindern". Kinder? Ja, Kinder. Wenn die Krankheit nicht früh genug erkannt wird sterben die Betroffenen noch im Kindesalter. Und sie wird meist zu spät erkannt, weil diese Krankheit einfach zu selten ist und vielen Ärzten gar nicht bekannt.
Und ich habe mir dieses Thema ausgesucht, weil ich das Krankheitsbild sehr interessant finde. Nicht, weil ich mich über die erkrankten Menschen lustig machen will sondern, weil ich zeigen möchte, dass nicht jeder die Möglichkeit hat im Sonnenlicht frei zu sein.
XP-Erkrankte können im Sommer nicht im Bikini oder in Badehose am Strand oder im Freibad liegen. Sie können nicht in kurzen Klamotten rumlaufen und Eis essen. Denn jeder Kontakt mit Sonnenlicht ist gefährlich, gar tödlich.
Und genau das möchte ich mit meinem Buch zeigen. Denn auch meiner kleinen Victoria geht es so. Sie darf nur mit Schutzkleidung nach draußen und muss sich an gewisse Regeln halten, damit ein guter Sonnenschutz für sie gewährleistet ist.

Wisst ihr, ich stelle mir ein Leben als Mondscheinkind wirklich nicht leicht vor. Dennoch versuche ich mich während der Schreibens so gut wie möglich in meine Charaktere hinein zu versetzen. Ob mir das gelingt können später nur die Leser beurteilen. Als Autor selber hat man da eher keinen objektiven Blick drauf. Aber ich gebe mir Mühe.
Vor einigen Tagen habe ich mir auch eine Autoren-Seite auf Facebook gemacht: Viviann B. - Autorin
Ich würde mich freuen wenn ihr mal vorbeischaut und auch ein Like da lasst. 
Ich möchte meine Leser dort regelmäßig über Fortschritte informieren und ihnen auch andere Sachen zeigen, die etwa mit dem Buch und dem Thema zu tun haben.
Jeder ist herzlich Willkommen mich dort zu verfolgen, zu stalken oder was auch immer.
Tipps und Kritik ist natürlich auch gerne gesehen.

Somit bis bald bei Facebook oder hier =)

Eure Cosmic*

Donnerstag, 27. Oktober 2016

Thinkings #6- Nachtangst

Nachtangst.
Die Angst vor der Nacht, vor der Dunkelheit.
Schon seit meiner Kindheit habe ich Angst im Dunklen.

Ich erinnere mich daran, dass mein Fernseher, den ich in meiner Kindheit hatte, über Nacht immer im Stand-By war und daher immer ein roter Punkt leuchtete. Ich hatte Angst davor. Für mich war es ein rot leuchtendes Auge das mich angesehen hatte. Darum ich habe ich mich immer mit dem Gesicht zur Wand gedreht und mir die Decke über den kopf gezogen.

Quelle: Pixabay
Und ich erinnere mich an einen Vorfall, der an einem Morgen "stattfand", aber es war noch dunkel draußen und somit auch in meinem Zimmer. Zu dem Zeitpunkt war ich ungefähr sieben Jahre alt. Ich erinnere mich daran, dass meine Zimmertüre einen Spalt offen stand und dadurch das Licht aus der Küche in mein Zimmer schien. Rechts neben mir war die Wand und links dadurch natürlich der Rest meines Zimmers. Und als ich nach Links blickte war da plötzlich der Umriss einer Person. Zuerst dachte ich, dass meine Oma da stand (kleine Anmerkung: Ich bin bei meinen Großeltern aufgewachsen). Ich dachte, dass sie guckt, ob ich noch schlafe, daher tat ich nichts und tat so als würde ich schlafen. Doch als ich nach wenigen Augenblicken nochmal hinsah, da ich auch keine Schritte oder das Geräusch meiner Zimmertüre hörte, war dieser Umriss noch immer da.
Ich konnte mir damals nicht erklären was es damit auf sich hatte und ob ich mir das nur eingebildet habe. Ich bin mir aber auch nicht mehr sicher,  ob ich irgendwen darauf ansprach, meine mich aber dunkel daran zu erinnern meiner Oma davon erzählt zu haben. Und sie sagte, dass meine Uroma, die wenige Jahre zuvor starb und immer auf mich aufgepasst hat als ich noch ein Baby war, an meinem Bett gestanden haben könnte und auf mich aufpasste.

Als Kind versteht man sowas natürlich noch nicht und glaubt die Geschichten von Schutzengeln, die auf einen aufpassen. So auch ich damals. Mit Geistern kann man als Kind noch nichts anfangen und denkt dabei eher an Gruselgeschichten und böse Geister die einem Böses antun wollen. Schutzengel klingt da doch um einiges Kindgerechter.

Heute aber glaube ich nicht mehr an Schutzengel, denn die erschrecken einen nicht am Abend.
Meine Oma starb vor fast 13 Jahren und seitdem hatte ich einige merkwürdige Erlebnisse.
DIe Türe meines Zimmer befindet sich in einer Zimmerecke. Und oft, wenn ich mit dem Rücken zur Türe saß oder stand, spürte ich an einer Körperseite - die die der Türe zugewandt war - ein ganz komisches Gefühl. Ich kann es gar nicht richtig beschreiben. Es war, als wenn einem ein kalter Schauer über den Rücken läuft, aber viel intensiver. Dazu sah ich dann aus dem Augenwinkel einen Schatten. Und bei diesem handelte es sich nicht um meinen, auch wenn viele das jetzt wahrscheinlich denken und auch sagen werden. Denn ich sah den Schatten nur kurz, ehe er wieder verschwunden war. Und dieses Erlebnis hatte ich bis jetzt mehrfach. Ich erkläre es mir mit dem Gedanken, dass es meine Oma ist die schauen möchte, ob alles in Ordnung ist. Anders würde ich wahrscheinlich durchdrehen vor Angst.

Quelle: Creepypasta Wikia
Ja, ich interessiere mich für Geistergeschichten und Paranormales, aber es macht mir wahnsinnig Angst.
Dabei will ich gar keine Angst davor haben, aber es ist echt schwer eine Grenze zwischen Fakt und Fiktion zu schaffen. Natürlich sind Geistererscheinungen sehr umstritten und auch nicht wissenschaftlich bewiesen. Aber ich glaube daran, dass die Seele eines Menschen nach dem Tode nicht erlischt oder verschwindet.
Und ganz ehrlich: bevor ich an einen Gott glaube der die Erde erschaffen hat, glaube ich lieber an Geister, an Seelen, die uns gerne mal besuchen kommen, wenn wir nicht damit rechnen und uns zeigen wollen, dass wir auch nach dem Tod weiter existieren.

Was das alles nun mit meiner Angst im Dunklen zu tun hat?
Nunja, das lässt sich so erklären: Im Dunklen, am Abend, wenn der Körper langsam zur Ruhe kommt und man mehr Zeit zum Nachdenken hat ist man viel sensibler was die Umgebung betrifft.
Und dann ist es besonders schwer für mich eine Grenze zwischen Fakt und Fiktion zu ziehen. Vielleicht liegt das auch daran, dass die oben genannten Begegnungen immer Abends bzw. morgens stattfanden, weil ich dann sensibler für soetwas bin. Das kann sich jeder nun selber zusammenreimen und seine eigenen Schlüsse daraus sehen.
Jedenfalls mag ich die Dunkelheit nicht. Besonders nicht, wenn ich alleine bin und mich alleine im Dunklen bewegen muss hier in der Wohnung. Irgendwie fühle ich mich dann beobachtet, als wenn in einer Ecke etwas auf mich lauert.
Klingt verrückt, oder?

Ich weiß, die ganze Geschichte ist verrückt. Und vielleicht bin ich auch verrückt.
Aber wie ich schon sagte: lieber glaube ich an Geister als an irgendeinen Gott. Das soll keine Beleidigung sein an alle die, die an Gott glauben. Und ich verurteile auch niemanden. Aber das ist meine Meinung und die vertrete ich auch offen.
Und die obigen Begegnungen haben mir gezeigt, dass es Dinge gibt, für die es keine wissenschaftliche Erklärung gibt. Und mir spendet es Trost daran zu glauben, dass geliebte Menschen nach dem Tod doch nicht ganz verschwinden.

Freitag, 7. Oktober 2016

[Stempel-Review] Engel - Schicksalhafte Begegnungen 2

Quelle Cover: epubli
Vor kurzem bekam ich den zweiten Band der Engel-Reihe von Jennifer de Bricasardt als Rezensionexemplar bekommen und vor wenigen Tagen bereits gelesen.
Hier ist nun meine Rezension dazu.

Klappentext
„Meine Engel sind menschlich!“, so ein oft gehörter Satz bei Jennifer de Bricassardt.
Sie schwört darauf, dass es viele Begegnungen in ihrem Leben gegeben hat, die mehr als nur die Begegnung zwischen Menschen waren. Manchen dieser Begegnungen – den Menschen dahinter – sind ihre Geschichten gewidmet.
Ob es wirklich so war, wie sie es beschreibt, sollte man sie nicht fragen – denn auch da ist die Antwort immer die Gleiche: „Es könnte so gewesen sein, oder?“








Die Engel-Reihe von Jennifer de Bricassardt beinhaltet Geschichtet, wie das Schicksal sie geschrieben haben könnte.
Bereits den ersten Teil habe ich rezensiert und bekam nun die Ehre auch den zweiten Teil lesen zu dürfen. Auch in diesem Buch waren wieder wundervolle Geschichten geschrieben, die mir teilweise die Tränen in die Augen trieben.
Geschichten von Begegnungen, mit denen nie jemand gerechnet hätte. Von Fragen, die nur das Schicksal eines Menschen beantworten kann und von Leben, die vom Schicksal so sehr gezeichnet sind, dass man sich wünscht, es wäre alles anders gekommen.
Jedoch weiß immer nur das Schicksal eines jeden Menschen, was das Leben uns bringen wird und was es für uns bereithält. Oft haben wir nur wenig Einfluss darauf. Dennoch können wir unseren Weg auch selber bestimmen und eigene Entscheidungen treffen. Ob diese Richtig oder Falsch sind erfahren wir aber immer erst im Nachhinein.

Das Buch ist eine wunderbare Fortsetzung zum ersten Teil und aus meiner Sicht 100% empfehlens- und lesenswert.
Ich wünsche allen, die das Buch noch lesen wollen, sehr viel Spaß dabei.
Und haltet unter Umständen genug Taschentücher bereit.