Dienstag, 14. Februar 2017

Interview mit Jessy und Markus

Am Samstag waren wir beim Star Wars Day, veranstaltet vom Karnevalsshop Deiters in Frechen.
Dort trafen wir Jessy und Markus von der Filmfiguren Ausstellung in Mönchengladbach und bekamen die Gelegenheit ihnen ein paar Fragen zu der Ausstellung zu stellen, die übrigens sehr empfehlenswert ist.

Quelle: Filmfiguren Ausstellung

1. Seit wann gibt es die Filmfigurenausstellung schon?
Die Ausstellung gibt es seit 2005. Sie hatte ihren Platz vorher in Mönchengladbach-Rheydt im alten Kino. Und seit 2012 kann man sie im alten Schwimmbad an der Berliner Straße besuchen.

2. Wie seid ihr auf das alte Schwimmbad gekommen? 
Es gab eine Ausschreibung von der Stadt und die Ausstellung hat schließlich den Pachtvertrag bekommen.

3. Wie kamt ihr auf die Idee für die Ausstellung?
Mehrere Sammler wussten nicht wohin mit ihren Sammlungen und schlossen sich zusammen. Sie entschlossen sich eine Ausstellung zu gründen, wo jeder ihre Schätze bestaunen kann. So kann jeder Besucher sehen wie viel es eigentlich von Star Wars und Co. gibt.

4. Wo kommen die Exponate sonst noch her ausser von den Sammlern?
Natürlich von anderen Sammlern, aber auch von Künstlern. Eigentlich kann jeder bei uns seine Sachen ausstellen.

5. Und wie viele Besucher kommen im Schnitt etwa?
Schon viele. Samstags und Sonntags kommen die meisten Besucher. Freitags eher weniger, weil viele ja noch arbeiten müssen und die Kinder in der Schule sind.

6. Was ist die Motivation dieser Ausstellung?
Einmal natürlich Star Wars Fans zu zeigen was es alles gibt oder auch Fotos mit den Figuren zu machen. (Anm.: Es gibt einen echt coolen Fotopunkt in der Ausstellung)

7. Was kann man denn alles in der Ausstellung erleben? Es gibt ja bestimmt einige, die euch noch nicht besucht haben.

Es gibt eine Location für Kindergeburtstage, dabei kann man dann auch die Jedi-Ausbildung machen. Wir haben die Fotopunkte. Und es gibt natürlich viel zu sehen. Außerdem wird es bald eine Kostümabteilung geben.

8. Was habt ihr für die Zukunft noch geplant?
Wir haben vieles geplant. Aber es kommt auf die Zeit und das Geld an. Leider lässt sich nicht immer alles umsetzen. Aber wir geben unser Bestes.

9. Was wollt oder könnt ihr sonst noch über die Ausstellung sagen?
Sie ist in diesem Stil einzigartig und mit viel Liebe erschaffen. Und es wird weitergebaut und die Ausstellung noch vergrößert. Was noch passiert wird man dann sehen.

Wir danken euch für das Interview und kommen euch sehr gerne noch einmal besuchen!

Sebastian und ich haben die Ausstellung im Dezember schon einmal besucht und waren sehr begeistert davon. Sie ist wirklich empfehlenswert, ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall.
Schaut doch einfach mal auf der Interseite vorbei und sammelt ein paar Eindrücke: Filmfiguren Ausstellung

Wenn ihr die Ausstellung besuchen wollt, ihr findet sie unter folgender Adresse:

Filmfiguren Ausstellung
Berliner Platz 10
41061 Mönchengladbach

Tickets gibt es online und direkt vor Ort.
Kinder bezahlen 6€, Erwachsene 7€
Eine Gruppenkarte gibt es für 20€
Ausserdem gibt es ein paar Rabatte. Genaueres dazu findet ihr auf der Homepage.

Geöffnet hat die Ausstellung immer am Wochenende.
immer freitags von 12:00 - 18:00 Uhr
immer samstags von 10:00 - 18:00 Uhr
immer sonntags  von 12.00 - 17:00 Uhr 

Und noch ein kleiner Hinweis: im Weltraum ist es kalt. Also bringt was warmes zum anziehen mit!

Freitag, 13. Januar 2017

Thinkings #7 - Selbstmord

Ich las vor einigen Tagen einen Beitrag über ein Mädchen namens Katelyn aus den USA. Sie streamte live ihren Selbstmord auf Facebook! Sie war erst 12 Jahre alt, hatte ihr Leben noch vor sich.
Sie postete, dass sie von einem Familienangehörigen zuerst verprügelt und danach sexuell missbraucht wurde. Niemand ahnte oder wusste etwas davon. Sie sprach wohl auch mit niemandem über das Geschehene. Aber wie auch?
Das Mädchen war erst 12, sie wusste nicht was mit ihr geschah und wie sie damit umgehen konnte und sollte. Sie war ja quasi noch ein Kind!
Sie wird sich wahrscheinlich auch gefragt haben, ob es ihre eigene Schuld war.
Bei einem Missbrauch wird die Psyche eines Menschen stark geschädigt. Man gibt sich selber die Schuld für das Geschehene. Und besonders Kinder zerbrechen daran. Ihre Seelen sind noch so voller Unschuld und wer weiß was Katelyn alles angetan wurde.
Ich will mir gar nicht vorstellen wie groß ihre Verzweiflung gewesen sein muss, dass sie ihren Suizid live auf Facebook zeigte.

Ihr fragt euch bestimmt, warum sie mit niemandem sprach, oder niemand etwas an ihrem Verhalten bemerkt hat?
Nun, das kann ich euch erklären: Menschen, die ein psychisches Leiden in sich tragen können dieses sehr gut verbergen und ihre Gefühle vor anderen verstecken. Sie finden ihre eigenen Wege mit ihrem Leiden umzugehen und das Geschehene zu verarbeiten. Leider führt dieses dann oft auch zum Selbstmord.
Da eben dieses Verbergen stattfindet merken Familienangehörige und Aussenstehende oft nicht, dass ein psychisches Leiden vorliegt. Und Missbrauchsopfer sprechen aus Scham nicht über das Geschehene. Sie fühlen sich benutzt und schmutzig und geben sich, wie schon gesagt, die Schuld an der Tat.
Dass sie sich niemandem anvertrauen ist dabei auch der Versuch zu verdrängen und nicht mehr an die Tat zu denken. Man will am liebsten alles vergessen und nie wieder daran denken. Dass man so aber nicht weiter kommt und sich immer nur im Kreis dreht merkt man dabei oft nicht. Für nicht Betroffene mag dies unverständlich erscheinen.
Aber ich kann euch sagen, dass dieses Handeln leider für uns psychisch kranke Menschen ganz normal erscheint. Und im Endeffekt ist es nichts anderes als ein Hilferuf.
Ja, auch ich leide an einer psychischen Erkrankung, ich habe Depressionen. Und auch ich habe schon oft an Selbstmord gedacht.
Und ich lege euch einen guten Rat ans Herz: solltet ihr jemanden kennen der an Selbstmord denkt, dann holt sofort Hilfe. Diese Person braucht ganz drigend professionelle Hilfe. Und tut dies bitte nicht als blödes Gerede ab. Niemand spricht von Selbstmord nur um Aufmerksamkeit zu bekommen. Es mag manche Ausnahmen geben, aber die Mehrheit braucht bei einer solchen Äußerung wirklich Hilfe.

Verschließt  bitte nicht die Augen vor psychischen Erkrankungen. Wir wollen keine Aufmerksamkeit.  Wir wollen Menschen die uns verstehen und vor allem wollen wir Hilfe, die wir uns nicht immer selber holen können, weil wir nicht wissen wo und wie.
Also seid aufmerksam und bietet Hilfe an, wenn jemand mal nicht weiter weiß und in einem tiefen schwarzen Loch hängt. Oder auf der dunklen Seite, wie ich als Star Wars Fan gerne sage.

Also, seht psychische Krankheiten nicht als Tabuthema. Sie betreffen jeden von uns, auf welche Art und Weise auch immer.

Bis bald
Eure Cosmic/Viviann

Dienstag, 10. Januar 2017

[Blogtour] - Verlassener Stern von Mona Silver



Heute ist Tag 3 der Blogtour zum neuen Roman von Mona Silver "Verlassener Stern", der zweite Teil der Bo'othi -Reihe. Dieser ist vor kurzem erschienen und anlässlich der Veröffentlichung findet diese Blogtour statt. Den letzten Post könnt ihr übrigens bei Trallafittibooks lesen. Sie hat ein Autoreninterview mit Mona Silver geführt. Der Link führt euch direkt zum Beitrag.
Heute möchte ich euch etwas zum Arbeitsplatz von Charlie Palmer, der Protagonistin des Buches erzählen. Sie arbeitet in einem amerikanischen Diner, wo sie auch ihre beste Freundin Kelly Taylor kennengelernt hat. Ihr gehört das Diner, was passend dazu auch den Namen "Kelly's Diner" trägt.

Quelle: Wikipedia
Der erste American Diner entstand Ende des 19. Jahrhunderts in Providence in Rhode Island, USA. Walter Scott eröffnete 1872 den ersten Diner in einem ausrangierten Speisewaggon der Bahn, welche auf englisch dining car heißen. Daher wurde der Begriff Diner abgeleitet. Walter Scott verkaufte damals einfache Gerichte wie Sandwiches und Kaffee. Dies kam gut an, da er zu Zeiten öffnete, wo alle anderen Restaurant schon geschlossen hatten. Durch die schnelle Beliebtheit des Diner von Walter Scott fanden sich schnell Nachahmer in der Umgebung. Im Jahre 1880 stellte Samuel Jones für den Imbissbetrieb sogenannte Dinerwagen her, die auch Sitzplätze beinhalteten und auch mobil waren, damit man mit ihnen die Standorte wechseln konnte. Diese gab es dann erstmals auch in größeren Städten. 1905 entstanden dann die ersten Diner an festen Standorten, nämlich in New Rochelle. Diese wurden von Patrick Tierney gebaut und erinnerten noch immer an das Aussehen der Speisewagen, jedoch nur äußerlich und in ihrer Größe. Die angeboteten Mahlzeiten waren aber noch immer preiswert und einfach gehalten.


Quelle: Wikipedia
Die Diner entwickelten sich immer mehr zu beliebten Treffpunkten und verbreiteten sich immer weiter in den USA. Viele davon blieben dem alten Design der alten Speisewagen treu. Langgezogene Theken mit Barhockern, Bänke an den Fenstern und günstige Preise sind heute noch hohe Wiedererkennungswerte. Dazu haben sie gewölbte Decken, wie es in Eisenbahnwaggons damals üblich war.
Zu Beginn der ersten Diner, als diese noch in Speisewagen gebaut wurden, wurden diese noch von Ort zu Ort transportiert, weswegen die langgezogene Form sehr praktisch war. Heute jedoch sind die meisten Diner an festen Standorten zu finden.

Nach dem zweiten Weltkrieg waren die meisten Diner im Nordosten der USA zu finden. Nach und nach jedoch nutzen Menschen die Möglichkeit ein Kleingewerbe zu eröffnen und die Diner breiteten sich weiter aus. Ab den 1970er Jahren wurden die Diner jedoch immer mehr von Ketten wie McDonald und Kentucky Fried Chicken verdrängt. Einige Betriebe, wie Dairy Queen sind ein Mixtur aus dem alter Diner und modernen Schnellrestaurants.
Quelle: Wikipedia

Heute sind die amerikanischen Diner beliebte Orte mit Wiedererkennnungswert und dienen oft als Treffpunkte für Jugendliche und zum Essen gehen. Die Speisen sind recht einheitlich, ebenso die Preise. Ausser Orte mit hoher Immigrantenpopulation, dort wird oft auch ausländische Küche angeboten. Dazu kommt, dass die Diner meist 24h am Stück geöffnet sind, besonders in größeren Städten, was sie damit zu einem festen Bestandteil der Stadtkultur macht.

In Massachusetts wurden 20 Diner als Diners of Massachusetts MPS in das National Register of Historic Places eingetragen.



Wenn ihr jetzt aufmerksam wart habt ihr auch bei mir die Sterne mit den Buchstaben entdeckt. Sie ergeben ein Lösungswort bzw. einen Lösungssatz. Wenn ihr diesen bis zum Ende der Blogtour zusammen bekommt könnt ihr am großen Gewinnpiel teilnehmen. Die Gewinner werden am Ende der Tour auf dem Blog von Mona Sternenbotschaft bekannt gegeben.

Neben dem Hauptgewinnspiel könnte ihr bei mir aber auch noch etwas gewinnen. Unter allen Kommentierenden verlose ich bzw. Mona ein Goodiepaket mit Lesezeichen und Postkarten. Der oder die Gewinner/in wird dann von Mona persönlich ausgelost. Von ihr bekommt ihr dann auch euren Gewinn zugeschickt.

Morgen geht es weiter bei Lisas Bücherleben. Sie wird euch etwas zum Thema Fernbeziehungen erzählen. Mit dem Link kommt ihr wieder direkt zum Beitrag.

Ich wünsche euch viel Glück beim Gewinnspiel und viel Spaß bei den weiteren Halten der Blogtour zu "Verlassener Stern".